ich schau zum fenster raus...

die sonne scheint auf nachbars hortensien, ich sitze hier und überlege was ich gescheites schreiben könnte. nebenbei erzählen mir die damen vom frühstücksfernsehen das "schimi" verfügt hat dass seine tagebücher verbrannt werden sollen (schade, wären sicher spannende geschichten zu lesen gewesen), danach hüpfte (oder besser, torkelte) gleich mal die mariah carey in strapsen übers bild und lilly feiert mit bobbele ihren geburtstag (mit 300 leuten... alles freunde... na... ich weiss ja nicht) da blick ich doch lieber gleich wieder raus... ja hinter den hortensien wird nun auch der lavendel angestrahlt.


 ja ich weiss, das da ist kein lavendel...

 auch keine hortensien

 diese fotos sind von gestern...

 aus schwiegerelterns paradies...

 gut bewacht vom wurzelmännchen...

 hier doch noch eine hortensie... (ja die erkenne ich gerade noch)

zur zeit sind aber mehr so die rosen am drücker...

und damit ich die natur heute im eigenen garten geniessen kann muss ich mich jetzt erst mal um die wäsche kümmern, danach um das mittagessen und dann, vielleicht dann finde ich die zeit für mein eigenes reich. ich wünsche euch viel sonnenschein und wärme damit ihr eure gärten geniessen könnt, damit das arbeiten doppelt spass macht und damit ihr viel vitamin d tanken könnt.

macht's gut - macht's besser und tschüss
♥lichst, marika 

lasst uns mal übers wetter reden...

 nicht dass ich nicht wüsste über was ich sonst reden könnte..
dass wir die pfingstage im piemont verbracht haben wäre ein thema anstelle der vielen flüchtlinge die unfreiwillig in fremden ländern unterwegs sind...
könnte ich über die rosenpracht bei uns vor'm haus erzählen, anstelle des bienesterbens das verherende auswirkungen auf uns alle haben kann.
über buntes markttreiben in italienischen gassen und strassen wüsste ich zu berichten statt über inflation, wirtschaftswachstum und ölpreise...
ich könnte euch altes gemäuer, schön renoviert zeigen statt über kommunalpolitik und ihre auswirkung auf das leben in der gemeinde sinnieren...
hinter mancher fassade entdeckt man viel schönes, weniger schönes, unbekanntes und unerwartetes. es kommt darauf an was man damit macht.

manchmal ist es wirklich besser wenn man über das wetter redet. bei all dem anderen steigt der blutdruck, man bekommt falten, macht sich gedanken die den kopf zum zerspringen bringen und frau bekommt schlichtweg - miese laune! wollen wir das? nö!

also... wie ist das wetter bei euch? 
hier schön - sehr schön sogar!

macht's gut - macht's besser und tschüss
♥lichst, marika 

brauch ich die globalisierung?

wenn ich in unserem privaten paradies bin dann denke ich oft: jetzt könnte irgendwo der krieg ausbrechen und ich würde nichts mitbekommen. woran das liegt? wenn ich in unserem wochenendhaus bin dann versuche ich so wenig wie nötig online zu sein. gut – bei „mistwetter“ bin ich froh dass wir hier auch die möglichkeit haben, das internet nutzen zu können. aber bei so wetter wie wir es letztes wochenende hatten und dieser jahreszeit wo die augen mit jeder farbe verwöhnt werden…  wer braucht da schon mord und todschlag, beleidigte leberwürste in fernen ländern, wer mit wem auf dem roten teppich?

diese schönheit ist viel interessanter als pocher und thomalla

hier herrscht chaos und unordnung, aber gewollt...

gearbeitet wird trotzdem, die fleissigsten arbeiter hier sind aber die bienen

ich selber bin in der kontrolle tätig. täglich kontrolliere ich welche blüte heute dran ist mich zu erfreuen

davon musste ich gleich mal was abschneiden und mitnehmen damit ich daheim auch was davon habe... 

diese hier geniesst einfach den ausblick und den sonnenschein.

so wie ich es gemacht habe, nach dem rasenmähen und unkraut zupfen... und dem kontrollieren!

macht's gut - macht's besser und tschüss
♥lichst, marika 

vom winter in den frühling...

nun aber rasch! zeigen die fotos vom letzten beitrag noch den winter geht's nun mit grossen schritten in den von vielen ersehnten frühling. ich gebe es ja zu... nun freu ich mich auch auf die wärmeren tage und vor allem helleren. da steigt man morgens doch gleich schneller aus dem bett um den tag zu geniessen. so auch am samstag wo wir uns doch normalerweise im bett gerne nochmal auf die andere seite drehen um weiter zu dösen. diesen samstag also mal nicht.

nach dem frühen (7 uhr ist für uns am wochenende doch tiefe nacht) aufstehen, einem kurzer halt beim bäcker für ein paar croissants, mit denen man dann gut papas auto vollsauen kann, führte unser weg über die grenze nach "fronkreisch". wir wohnen wirklich nur 40 autominuten von frankreich. gut danach ist man nicht gerade in paris aber so ein kleines städtchen wie pontarlier tut es für ein kurztrip auch. 



dank dem tischset in der brasserie de la post sind wir nun etwas schlauer über die örtlichkeiten. pontarlier war früher wohl ein wichtiger ort auf dem handelsweg zwischen flandern und italien und... die brasserie de la post und pontarlier dienten als kulisse für den französischen film "le 7ieme juré" mit bernard blier. jaja... man lernt nie aus...


 am sonntag motivierte ich dann ein teil der familie für den gang "in den bärlauch". zu fuss am murtensee entlang zogen wir los und...

 wurden belohnt! man wie das roch...mmmmmhhh!

 zurück durch die botanik

an den ersten kirschblüten vorbei! wirklich frühling, oder!?

während ich über die reben auf der terrasse hergefallen bin - ihnen den richtigen schnitt verpasst habe, hat gg in der küche gewirkt und alles hergerichtet für das abendessen. lammrückenfilet mit bärlauchkruste. uiii das war sowas von lecker und wie immer hab ich vergessen zu fotografieren...

heute steht noch ein besuch beim orthodentist auf dem plan.... wir können uns wirklich was schöneres vorstellen aber was muss das muss...

macht's gut - macht's besser und tschüss
lichst marika